Hidden Paradise: Our Castle Garden
Hotel Schoenburg • 4. Mai 2025

Ein Ort, den man leicht übersieht – aber nie vergisst

Few people know that beneath the old walls of Schönburg lies a very special gem: our castle garden, spanning over two hectares – exclusively accessible only to our hotel guests.


Those who dare to descend will be rewarded: the path leads down into the greenery in about five to ten minutes, along narrow stairs – past stunning views of the Rhine Valley and a small, open outdoor library. It is at the latest when you pass under the castle bridge that you enter an entirely different world – our garden.


Just beneath the bridge, a swing and a cozy seating area invite you to linger. Not far away, keen-eyed visitors can discover a small cave with a mischievous goblin figure that is delighted by every visit.

Eine Brücke, die zu einer Burg auf einem von Bäumen umgebenen Hügel führt.
Gewächshaus mit einer Couch und Stühlen und einem Tisch

Our garden is diverse and full of surprises: 

A greenhouse, which becomes too hot for plants in the summer, currently serves as a quiet retreat with tables, chairs, and a few books. The olive tree that once stood there has found a new home outside the greenhouse—and is thriving beautifully. 

On the grounds, one can find traces of the past: The largest part of the garden was once a vineyard—still a guarantee of sunlight and mild warmth today. A small portion of vines is growing again, a loving homage to its history. 


Next to one of the two garden ponds lies a large outdoor chess set, inviting strategic duels. A bit further down, you’ll discover a pétanque court and a round, covered garden house—a so-called rondel—built by our parents as a reminder of their time in South Africa. Inside, there are photos and mementos from that formative period. 

Halfway up, a pergola with a carom table and two dartboards invites a friendly break—before that, additional seating is available for resting and enjoying.

A very special place is the old cemetery located in the upper central part of the garden – it once belonged to the former Schönburg Castle (not to our castle) and imparts a quiet, historically rich aura to the area. Next to it, our little labyrinth is slowly but steadily growing – many of the hedges are still young and only about a meter high, but even now it invites playful wandering.


On the way to the upper part of the garden, there are several fountains, additional quiet seating areas, and at the top, the second, smaller pond. You can also find a path through the almost untouched forest in the garden to round off the nature experience. However, we don’t want to reveal everything here to leave some room for surprises.


Our castle garden is a place for discovery, relaxation, and wonder – a peaceful paradise just for our guests, full of nooks and crannies that tell stories. However, we don’t want to reveal everything – a little room for surprises should remain.


So don’t forget to visit the castle garden – perhaps soon, during your next stay at Schönburg.

Zwei hölzerne Loungesessel mit rosa Kissen vor einem kleinen Haus
Ruine der Burg Schönburg um den beginn des 19. Jahrhunderts
von Hotel Schoenburg • 21. Mai 2026
Kleider machen. Leute! Kuno von Falkenstein hieß nämlich der neue starke Mann in Trier. Er kleidete sich gern prächtig wie ein Pfau, was ihm schon vor seiner Ernennung zum geistlichen Würdenträger mit weltlichen, erheblichen Machtbefugnissen einen Rüffel des Kaisers eingebracht hatte. Doch der Falkensteiner liebte diese protzigen Auftritte, und da er in seinem Erzbistum umsichtig und tüchtig regierte, saß er fest auf seinem Stuhl. Weselmochte er besonders und erwarb 1386 hier für 1200 Gulden Haus und Hof des Diedrich Lutter von Covern, der das Geld dringend benötigte. Genau 150 Jahre später war eine weitere Spross aus dieser Familie klamm: Johann Lutter von Covern. Wegen versuchten Straßenraubes wurde er1536 in Koblenz enthauptet. Noch zu Lebzeiten einen Monat vor seinem Tod– setzte Kuno von Falkenstein seinen entfernten Großneffen aus der Licher Linie der Familie, Werner von Falkenstein, als Nachfolger ein. Die ziemlich selbständige und blühende Stadt Wesel war Werner– gierig nach Macht und Geld – ein Dorn im Auge. Aus familiären Gründen hielten sich die Schönburger aus dem sich anbahnenden Konflikt zwischen dem starken Mann in Trier und der Stadt heraus, zumal Friedrich von Schönburg dem Erzbischof am 15. März 1390 jederzeit Aufnahme in der Burg zugesagt hatte. Weseler Krieg Entschädigungen für die Schönburger Durch den massiven Einsatz von Geschützen des bekannten Mainzer Büchsenmachers Hans Silverburner wurde Wesel nach einjähriger Belagerung in die Knie gezwungen. Am 9. Oktober 1391 musste die Stadt Gehorsam gegen über dem kurfürstlichen Erzbischof geloben und 1000 Gulden in dessen Kriegskasse zahlen. Dieser entnahm dann Werner am 9. Januar 1392großzügig – was eigentlich nicht seine Art war – 450 Gulden für Johann von Schönburg, genannt Smydeburg, als Reparationsleistung. In gleicher Höhe wurde auch Friedrich von Schönburg entschädigt. Gleichzeitig erwarb der Kutfürst den „Weinwuchs in der Weseler Gemarkung“ von den Schönburgern. Plagte Werner etwa das schlechte Gewissen? Während dieses – wegen des ersten Feuerwaffeneinsatzes berühmten – Weseler Krieges hatte er nämlich fast alle Weinberge oberhalb der Stadt verwüsten lassen. Dass sich der Erzbischof ungeniert ohne erhobenen Finger aus Rom austoben konnte, lag an den internen Problemen, die die „Chefetage“ ablenkten. Denn hier musste sich der römische Papst Bonifatius IX. mit einem Rivalen, dem französischen Grafen Roger von Genevois, als Clemens VII. Gegenpapst, herumärgern.
Ruin of Schönburg castle start of the 1900s
von Hotel Schoenburg • 21. Mai 2026
Learn more about Kuno von Falkenstein and the conflicts surrounding Wesel in the 14th century. Visit our hotel for more information.
Elegantes Hotelzimmer mit kunstvoll verziertem schwarzem Bett, roten Stühlen, rundem Tisch und gemustertem blauen Teppich.
von Hotel Schoenburg • 30. April 2026
Have a closer look at our rooms with these 360 degree tours
Virtueller 360 Grad Rundgang durch ein luxuriöses Zimmer im Burghotel Auf Schönburg mit Blick auf den Rhein.
30. April 2026
Erleben Sie das 4 Sterne Burghotel Auf Schönburg digital. Unsere neuen 360 Grad Touren bieten Ihnen eine realistische Vorschau auf jedes unserer 30 luxuriösen Zimmer für eine perfekte Planung.
Ruinen einer steinernen Burg auf einem Hügel, umgeben von Weinbergen.
von Hotel Schoenburg • 25. Dezember 2025
Discover the conflicts and strategic marriages surrounding Schönburg Castle in the 14th century. Visit our hotel and restaurant in Oberwesel.
von Hotel Schoenburg • 25. Dezember 2025
Am 8. August 1341 der Eklat: Man geriet sich in die Haare und griff zu Dolch und Schwert. Angesichts der Toten und Verletzten mahnte Balduin von Trier einen sofortigen Burgfrieden unter den Ganerben an, doch erst am 19. Oktober 1342 wurde dieser von 24 Schönburger Rittern – zwei, darunter der „Randecker“, hatten den Streit nicht überlebt – unterzeichnet und gesiegelt. Am 10. Mai 1348 musste Diedrich von Milwalt aus einem rauflustigen, in Wesel ansässigen Adelsgeschlecht sühnen: wegen Totschlags des Anton von Schönburg und Kirchenfrevels. Mit fünf Jahren freiwilligen Dienstes beim Erzbischof war die Sache erledigt. Und auch aus dem Jahre 1349 lag eine Sühn Brief über das Erschlagen des Ritters Heinrich von Schönburg und des Probstes von St. Martin Otto von Schönburg vor. Erst 1386 – nach mehreren Vertragsnachbesserungen – schienen die Zwistigkeiten ein Ende zu haben. Weit gefehlt! Wappenvielfalt: Viel im S c h i l d e g e f ü h r t - Kurz vor Ablauf des 14. Jahrhunderts gaben bei den Schönburgern mit den roten Schilden in Silber Friedrich, genannt der alte Ritter, und bei den Herren mit sechs goldenen Schilden im roten Wappen Humbracht aus dem Argentaler Stamm den Ton an. Die älteste, die Lamprecht`sche Linie (Nachfahren des Otto von Schönburg, 1159-1166 ministerialis regis) mit sechs silbernen Schilden auf rotem Grund beherrschte die Szene mit 16 Rittern, während bei den Herren mit dem Zepterrad Friedrich der Junge (1391-97 Ritter) und sein Sohn Eberhard das Sagen hatten. Eine dominante Rolle bei den Schönburgern mit - rotem Mittelschild (ohne Beschlag) in Gold spielte Johann der Junge. Zu erwähnen wäre noch das Wappen mit dem schwarzen Mittelschild in Silber, das Merbodo I. (1229-56) und seine Nachfahren führten. Als taktisch klug erwiesen sich gelegentliche Querverbindungen der Schönburger durch Eheschließungen. Sie verhinderten schlimmere Familienzwists. Die Schönburger mit den silbernen Schilden und die mit dem schwarzen Mittelschild verbanden sich durch Else (1345-72) und Johann (1342-97). Zuvor hatte Lamprecht (1316 Ritter, 1325 Burgmann zu Schmidburg) die Tochter des Johannes von Schönburg mit dem Schildbeschlag geehelicht. Eberhard von Schönburg, mit einer hübschen jungen Dame aus dem Hause Fleckenstein und danach mit Elisabeth von Cronberg verheiratet, wäre vielleicht mit einer Falkenstein besser dran gewesen, denn dieses Haus hatte gerade den Erzbischofsstuhl übernommen. - Zeichnungen und Text: Jochen von Osterroth
Zeichnung der Schönburg am Rhein
von Hotel Schoenburg • 25. September 2025
Experience new culinary concepts at the castle hotel from March 2026. Enjoy fine cuisine in the restaurant & bistro with a view of the Rhine.
Zeichnung
von Hotel Schoenburg • 25. September 2025
Neue kulinarische Wege auf Schönburg Wir freuen uns darauf Ihnen unser neues Restaurantkonzept für die kommende Saison ab März 2026 vorzustellen. Sie erwartet auf Schönburg künftig noch mehr kulinarische Vielfalt: Zwei neue/geänderte Restaurant-Konzepte laden Sie ein, unsere Burg auf neue Weise zu erleben. 🍽 „Zum Mundschenk“ Auf Schönburg (ehemals Burg Bistro) – Täglich geöffnet von 12:00 bis 22:00 Uhr – Warme Küche : 12:00–16:30 Uhr & 17:30–20:00 Uhr – À-la-carte-Gerichte, ideal für Lunch, Kaffeezeit oder entspanntes Abendessen – immer mit dem unvergleichlichen Blick auf den Rhein. Die Speisekarte bleibt weitgehend unverändert. Wir haben jedoch den Namen angepasst, da viele unserer Gäste bei einem „Bistro“ einfachere Gerichte erwartet hatten. 🥂 Schönburger Weinstuben (ehemals Restaurant „Auf Schönburg“) – Mittwoch bis Sonntag von 14:30 bis 23:00 Uhr – Warme Küche : 15:00–21:00 Uhr – Kleine, feine Köstlichkeiten in Vorspeisengröße Hier haben wir ein komplett neues Konzept entwickelt: Wir verabschieden uns vom bisherigen 4-Gang-Menü am Abend und bieten stattdessen hausgemachte Kleinigkeiten in Häppchen und Vorspeisengröße an. Unsere kleinen Köstlichkeiten sind nicht als klassisches Menü gedacht, sondern werden gemeinsam serviert, damit Sie die Vielfalt unserer Küche auf einmal genießen können. Selbstverständlich können einzelne Häppchen jederzeit nachbestellt werden Beide Restaurants stehen Hausgästen und auswärtigen Gästen gleichermaßen offen. Hier schonmal eine kleine Vorschau auf die Menükarte (Änderungen vorbehalten) . 🌟 Besondere Genussangebote Gourmet-Aperitif Drei feine Häppchen in den Schönburger Weinstuben, begleitet von einer 0,375 l Flasche Rieslingsekt. Preis: € 49,50 pro Person (ab 2 Personen: 0,75 l Flasche Rieslingsekt) Wir freuen uns, Sie in dieser neuen kulinarischen Welt auf S chönburg willkommen zu heißen – für genussvolle Momente, die in Erinnerung bleiben.
Eine nackte Meerjungfrauenfigur auf Asphalt mit dem Text „RHEIN! ROMANTIK?“ auf Deutsch.
von Hotel Schoenburg • 11. September 2025
Erleben Sie die Rheinromantik in der Ausstellung „RHEIN!ROMANTIK?“ im Burgbistro. Genießen Sie Fotografien & Lesungen. Eintritt frei!
von Hotel Schoenburg • 11. September 2025
Im Oktober 2025 laden wir Sie zu einer besonderen Kunstausstellung ein: RHEIN!ROMANTIK? – eine Auswahl aus dem interaktiven Kunstprojekt, das sich der Rheinromantik zwischen Vergangenheit und Gegenwart widmet. Ein Blick auf das Projekt RHEIN!ROMANTIK? ist mehr als eine Ausstellung: Seit 2019 präsentieren regionale Künstler*innen des Oberen Mittelrheintals ihre Arbeiten in wechselnden Formaten an unterschiedlichen Orten. Das Projekt beleuchtet die historische und zeitgenössische Romantik am Rhein und regt dazu an, ihre Bedeutung für unsere heutige Zeit zu reflektieren. Für den Oktober 2025 haben wir eine kleine, exklusive Auswahl dieser Werke zusammengestellt – eigens konzipiert für Räume mit begrenztem Platz. Unter dem Titel „Rhein!Romantik en passant“ werden Fotos von Originalgemälden ebenso gezeigt wie Originalfotografien. Die Ausstellung ist vom 1. bis 31. Oktober 2025 täglich im Burgbistro auf Schönburg zu besichtigen. Vernissage Wir eröffnen die Ausstellung mit einer Vernissage  am Mittwoch, den 1. Oktober 2025 um 15:30 Uhr– ein schöner Auftakt, um die Werke in entspannter Atmosphäre zu entdecken und die Künstler*innen kennenzulernen. Begleitende Lesungen Ergänzend zur Ausstellung finden an drei Samstagen im Oktober Lesungen statt, die sich in ähnlicher Weise mit der Rheinromantik befassen: 11. Oktober 2025 15:00–15:45 Uhr: Alfred Rosen 15:45–16:30 Uhr: Susanne Enderwitz 18. Oktober 2025 15:00–15:45 Uhr: Ingrid Leonhard 15:45–16:30 Uhr: Walter Karbach 25. Oktober 2025 15:00–16:30 Uhr: Karl Josef Perscheid Alfred Rosen ist Krimiautor mit starkem Bezug zur Geschichte und den Milieus des Mittelrheintals. Susanne Enderwitz , Orientalistin im Ruhestand, verbindet Rheinromantik mit literarischen Ausflügen in den Orient. Ingrid Leonhard erzählt Geschichte lebendig und humorvoll, u. a. über Burg Rheinfels, Blüchers Rheinübergang oder regionale Traditionen. Walter Karbach widmet sich in seinen Veröffentlichungen der Geschichte des Mittelrheintals, von Persönlichkeiten bis zu Brauchtum und jüdischer Kultur. Karl Josef Perscheid präsentiert historische Postkarten rund um die Loreley und beleuchtet die Entwicklung von Tourismus und Frauenbildern über die Jahrzehnte. Der Eintritt zu Ausstellung und Lesungen ist frei. Weitere Informationen Den Katalog „Das Buch zu unseren Ausstellungen 2025“ mit allen gezeigten Exponaten kann über Helmut Wagner ( hewako@web.de ) für 25 Euro erworben werden. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Website: rheinromantik.org . Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen und laden Sie herzlich ein, die facettenreiche Rheinromantik im historischen Ambiente unseres Burgbistros zu entdecken!
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